Andreas vermisst sein Leben mit der Familie

Artikel vom 15. Mai 2019

Andreas und seine Familie aus Bobenheim-Roxheim rufen mit der Stefan-Morsch-Stiftung zur Hilfe für Leukämie-Patienten auf.

Es sind nur noch wenige Tage bis sich am Samstag, 25. Mai, von 12 und 17 Uhr alle diejeingen in der Realschule Plus treffen, die dem 40jährigen Familienvater Andreas und anderen Leukämie-Patienten das Leben retten wollen.

Alle wollen Andreas helfen

Durch die Initaitive des Orga-Teams aus Freunden, Verwandten und der Christel und Manfred Gräf-Stiftung, sowie der Berichterstattung in den Medien, hat sich der Helferkreis stark vergrößert. Auch Betriebe aus Bobenheim-Roxheim und Umgebung wie der Globus Markt, die Bäckereien Lepold und Barbarossa, die Metzgereien Rossnagel und Reichling, der Getränkevertrieb Wolf oder die Werbewelt Worms haben sich gemeldet, um die Aktion weiterzutragen.

„Pure Beats“ gegen Leukämie

Am Tag der Registrierungsaktion bieten die Landfrauen Kaffee, Kuchen und Waffeln an, der Sozialverein Kunterbunt kommt mit seinem Glücksrad und einem Spielangebot für Kinder in die Realschule plus. Die Kindertagesstätte Edith Stein wird einen Schmink und Bastelstand aufbauen und der  Elternauschuss der Kita St. Laurentius zeigt um 12 Uhr das Kasperltheater „Seppel will nicht mehr Seppel sein“. Um 13 Uhr tanzt die Hip Hop Gruppe „Pure Beats“ des TV Kleinniedesheim und um 13.30 Uhr treten die Kinder und Jugendtanzgruppen des Sc Bobenheim-Roxheim und des TV Kleinniedesheim auf. Von 14 bis 16 Uhr findet ein Zumba-Benefiz-Tanz zu Gunsten der Stefan-Morsch-Stiftung statt. Auch der SC Bobenheim-Roxheim insbesondere die „Jedermänner“, bei der Andreas auch normalerweise Mitglied ist, und die Feuerwehr helfen bei der Veranstaltung.

Kinder sieht er per Video

Andreas erholt sich jetzt von seiner sehr kraftraubenden Chemotherapie. In diesen Wochen konnte Andreas seine beiden Söhne nicht treffen. Sein älterer Sohn plant nun seinen 4. Geburtstag der in wenigen Wochen ansteht. Der Wunsch der Familie ist es diesen zusammen feiern zu können. Andreas vermisst es mit seinem Sohn herumalbern zu können. Der jüngere Sohn von Andreas entwickelt sich prächtig und Andreas kann hier viele Entwicklungsschritte nur per Video miterleben.

Stefan-Morsch-Stiftung

Er und seine Familie hoffen, dass sich möglichst viele junge Menschen zwischen 16 und 40 Jahren als mögliche Spender registrieren lassen. Entweder am 25. Mai in Bobenheim-Roxheim oder online über die Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung unter www.stefan-morsch-stiftung.de.

Stammzellspender gesucht

Leukämie-Patienten wie er brauchen er ein neues blutbildendes System. Das kann er nur von jemandem bekommen, der die gleichen genetischen Merkmale hat wie er. Sein Bruder kommt als möglicher Spender nicht in Frage, da seine genetischen Merkmale keine Übereinstimmung ergeben haben. Deshalb sucht man jetzt über Stammzellspenderdateien wie die der Stefan-Morsch-Stiftung  auch weltweit nach einem Spender der Andreas Leben retten könnte. (dji)

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