Waldweihnacht hilft Leben retten

Artikel vom 17. März 2017

Spendenübergabe des Verschönerungsvereins Krunkel-Epgert an die Stefan-Morsch-Stiftung

Der Verschönerungsverein Krunkel-Epgert (Kreis Altenkirchen) spendet der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, 500 Euro, um die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu unterstützen. Seit 2014 organisiert der Verschönerungsverein alle zwei Jahre einen Wald-Weihnachtsmarkt, bei dem sowohl heiße Mandeln, Waffeln und Glühwein, als auch Selbstgemachtes wie Holzspielzeuge, Nistkästen und Geschenkartikel angeboten werden. Statt Standgeld wurden die Verkäufer um eine Geldspende gebeten und so kam eine ordentliche Summe zusammen.

Deutschlands erste Stammzellspenderdatei wurde dieses Jahr ausgewählt

Die Stefan-Morsch-Stiftung, die seit 30 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke im rheinland-pfälzischen Birkenfeld leistet, wurde ausgewählt, weil in dem Ort viele Bürger vom Thema Krebs betroffen sind. Außerdem unterstützt der Verein ein Patenkind der Aktionsgruppe „Kinder in Not“  Windhagen.

Stefan-Morsch-Stiftung, seit 30 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke

2016 wurde die Stiftung 30 Jahre alt. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet sie Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden heute täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei mit mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Spendengelder, wie sie der Verschönerungsverein Krunkel-Epgert jetzt gesammelt hat, werden ganz konkret in die Hilfe für Leukämiepatienten investiert: „Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch den Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden“, so die Stiftung. Neben der Förderung von Forschungsvorhaben, wird das Geld aber vorwiegend bei der Registrierung neuer Stammzellspender eingesetzt. Für die Neuaufnahme eines Spenders entstehen der Stefan-Morsch-Stiftung Kosten in Höhe von mehr als 40 Euro.

Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, dankt dem Verschönerungsverein: „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs oder einer Tumorerkrankung leiden, eine Chance auf Leben bekommen.“

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