VfR Otzenhausen: Pfand gegen Blutkrebs

Artikel vom 30. Juli 2019

Bruno Zimmer, Vorstandsmitglied der Stefan-Morsch-Stiftung (links) freute sich über den Besuch von Jens Merkel, Kassenwart der Lauffreunde VfR Otzenhausen. Die Geldspende wird in die Zukunft von Leukämie- Patienten investiert

Sport, Umweltschutz und Leben retten. Die Lauffreunde des VfR Otzenhausen hatten diese drei Dinge unter einen Hut gebracht. Jens Merkel der Kassenwart der Lauffreunde, der jedes Jahr den Zwei-Seen-Lauf mit organisiert, war jetzt in Birkenfeld bei der Stefan-Morsch-Stiftung. Er überbrachte Deutschlands erster Stammzellspenderdatei eine Spende von 500 Euro, um die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu unterstützen.

Zwei-Seen-Erlebnis-Panoramalauf

Beim VfR Otzenhausen hatte man Anfang des Jahres eine gute Idee: Beim „Zwei-Seen-Erlebnis-Panoramalauf“ am 14. April wurde für den Ausschank der Getränke auf Plastikbecher verzichtet und auf Mietbecher mit Pfand umgestellt. Laufen in der Natur – da sollte auch der Umweltschutz nicht auf der Strecke bleiben, dachte man und setzte die Idee zügig um. Der Pfand sollte dann freiwillig gespendet werden. Mit Erfolg: Statt Plastikmüll kamen 250 Euro in die Spendenkasse.

VfR Otzenhausen verdoppelt Erlös

Um den Spendenerlös weiter zu steigern, legte der Verein noch einmal 250 Euro drauf und übergab nun das gesamte Geld der Stefan-Morsch-Stiftung, um deren Suche nach künftigen Lebensrettern zu unterstützen. Diese mehr als 30 Jahre alte Hilfsorganisation investiert die Geldspende in die Zukunft von Menschen, die an Leukämie erkrankt sind..

Danke der Stefan-Morsch-Stiftung

Stiftungsvorstand Bruno Zimmer dankte Jens Merkel und dem VfR Otzenhausen: „Damit sich möglichst viele junge Menschen als Stammzellspender registrieren lassen, bietet die Stefan-Morsch-Stiftung die Typisierung für alle gesunden Erwachsenen bis 40 Jahre kostenlos an. Das funktioniert nur, weil die gemeinnützige Stiftung auch Geldspenden sammelt. Nur so können die anfallenden Registrierungskosten von 40 Euro pro neu gewonnenem Stammzellspender getragen werden.  Mit den 500 Euro können also ein Dutzend neue Spender aufgenommen werden – alles potenzielle Lebensretter für Leukämie-Patienten.“ (dji)

 

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