Typisierung beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern

Artikel vom 3. Mai 2018

Flavius Botiseriu, Sascha Rotzal, Susanne Morsch und Harry Koch. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Der 1. FC Kaiserslautern ist ein ganz besonderer Verein: vier Mal deutscher Meister, Gründungsmitglied der Bundesliga international anerkannt und gefürchtet.  Tradition, Leidenschaft und Herzblut zeichnet den Verein, die Spieler und die Fans des FCK aus. Auch in der derzeitigen Situation stehen die Fans zu ihrem Verein. Und nicht nur das: der Verein und die Fans engagieren sich auch für diejenigen, die unsere Hilfe brauchen. Am Sonntag, 6. Mai, beim Heimspiel des 1. FCK gegen Heidenheim wird dazu aufgerufen, konkrete Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu leisten: „Lass dich typisieren – werde Stammzellspender“. Im Rahmen des Spiels, kann sich jeder gesunde junge Erwachsene bis 40 Jahre in der Fan-Halle Nord als potenzieller Stammzellspender kostenlos registrieren lassen.

Unterstützung kommt von allen Seiten: Flavius Botiseriu spielt derzeit U19 beim FCK und hat Anfang des Jahres einen Profi-Vertrag unterschrieben. Zusammen mit Harry Koch, der 1998 zusammen mit dem FCK Deutscher Meister wurde und Sascha Rotzal vom „Pfalz Inferno“, unterstützt der zukünftige Profi die Stefan-Morsch-Stiftung.

Ultras setzen sich für Leukämie- und Tumorkranke ein

Initiiert und möglich gemacht wurde diese Aktion durch “Pfalz-Inferno“. Die Ultra-Gruppe setzt sich in diesem Jahr nicht nur bedingungslos für ihren Verein ein, sondern engagiert sich in Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei – mit Sitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld – für Leukämie- und Tumorkranke. Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung, freut sich über die Initiative der des FCK und der Fans: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann.“

Mit Speichelprobe zum potenziellen Lebensretter werden

Der erste Schritt zum Lebensretter ist ganz einfach: Bei der Typisierung Fritz-Walter-Stadion wird eine Speichelprobe entnommen. Im Labor werden dann zunächst die Gewebemerkmale bestimmt. Die persönlichen Daten und HLA-Merkmale werden unter der Beachtung des Datenschutzgesetzes bei der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert. Die Gewebemerkmale sind dann, anonymisiert über eine Spendernummer, im deutschen Zentralregister (ZKRD) und in der internationalen Spenderdatei (BMDW) für weltweite Patienten-Suchanfragen verfügbar.

Jedes Jahr erkranken etwa 11000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen

In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 32 Millionen Menschen registriert. Trotzdem ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann.

Bei Fragen ist die Stefan-Morsch-Stiftung unter der gebührenfreien Hotline 08 00 – 766 77 24 oder über info@stefan-morsch-stiftung.de erreichbar. Auf der Homepage www.stefan-morsch-stiftung.de oder via Facebook kann man sich ebenfalls informieren.

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