Stiftung ist bei den Wirtschaftstagen Idar-Oberstein präsent

Artikel vom 2. August 2019

Stammzellspende rettet Leben. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Die Wirtschaftstage Idar-Oberstein ist die größte Leistungsschau in der Nahe-Region. Rund 100 Aussteller aller Branchen präsentieren sich auf der Wirtschaftsmesse Idar-Oberstein und zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Renovieren & Einrichten, Mode & Lifestyle, Technik & Design, Haushalt & Hobby, Nahrungsmittel und Getränke sowie Freizeit & Gesundheit. Im zuletzt genannten Bereich ist die Stefan-Morsch-Stiftung seit 1986 aktiv. Die gemeinnützige Organisation, die ihren Sitz in der Kreisstadt Birkenfeld hat, bietet ganz konkret Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke an.

Wirtschaft meets Hilfe

An beiden Messetagen wird die Stiftung auch bei den Wirtschaftstagen in Idar-Oberstein vom 24. bis 25. August junge gesunde Erwachsene bis 40 Jahre dazu aufrufen, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Blutkrebs – 11.000 Mal pro Jahr wird allein in Deutschland diese Diagnose gestellt. Es kann jeden treffen.

Stammzellspender gesucht

Hilfe ist oft nur möglich, wenn es Menschen gibt, die sich freiwillig als Stammzellspender und damit als potenzieller Lebensretter für Patienten zur Verfügung stellen. Deshalb wirbt die Stefan-Morsch-Stiftung dafür, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, für einen Patienten einen passenden Stammzellspender zu finden. Nur dann hat die Übertragung von Stammzellen den gewünschten Erfolg bei Krankheiten, für die es ansonsten keine vergleichbaren Möglichkeiten der Heilung oder des Überlebens gibt. So vermittelt die gemeinnützige Stiftung täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der Spenderdatei als Lebensretter für Patienten weltweit.

Netzwerk der Stefan-Morsch-Stiftung

Die Stiftung mit heute mehr als 100 Mitarbeitern ist Teil eines Netzwerkes, das Menschen über alle Grenzen hinweg Leben rettet. So ist die Stefan-Morsch-Stiftung an das Zentrale Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland (ZKRD) angeschlossen, in dem alle für die Suche nach einem passenden Spender relevanten Daten aus ganz Deutschland zusammenlaufen und damit weltweit zur Verfügung stehen. Aufgrund der internationalen Zusammenarbeit kann es sein, dass ein deutscher Patient Stammzellen aus Zypern erhält oder ein Stammzellspender in Deutschland für einen Erkrankten in den USA gefunden wird.

Internationale Hilfe

Zudem bringen Vertreter der Stiftung über die Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD), European Group of Blood and Marrow Transplantation (EBMT) und World Marrow Donor Association (WMDA) auf nationaler und internationaler Ebene ihre Erfahrungen ein, wenn Experten die neuesten Forschungsergebnisse diskutieren und das weltweite Netzwerk optimieren.

Beratung für Patienten

Die Stefan-Morsch-Stiftung hat sich des Weiteren zum Ziel gesetzt, Patienten und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch den Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.

Bei den Wirtschaftstagen in Idar-Oberstein hofft die gemeinnützige Organisation mit Besuchern und Ausstellern zum Thema Stammzell- und Knochenmarkspende ins Gespräch zu kommen und neue Unterstützer für die gute Sache zu finden. (dji)

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