Stefan-Morsch-Stiftung repräsentiert Deutschland und seine Ideen

Artikel vom 3. Januar 2009

BIRKENFELD. Das neue Jahr hat begonnen und die Stefan-Morsch-Stiftung täuscht keine Müdigkeit vor, auf ihrem Weg, das Leben von Leukämie- und Tumorkranken zu retten. Dazu ist das Team schon im Januar unterwegs – die ersten Stationen des Jahres sind Bamberg und Kirn – um bei Typisierungsaktionen neue potentielle Spender für die Datei der Stiftung zu gewinnen.
Die Bereitschaft der Bevölkerung zu helfen ist sehr groß, wie Vorstandsvorsitzender Emil Morsch sagt, „doch Freiwillige, die sich zu einer Blutabnahme bereit erklären und dadurch vielleicht irgendwann die Möglichkeit haben, ein Leben zu retten, kann es nie genug geben.“ Generell können sich alle gesunden Menschen zwischen 18 und 50 Jahren, die in guter körperlicher Verfassung sind, registrieren lassen. Die Stefan-Morsch-Stiftung veranstaltet zu diesem Zweck Aktionen in ganz Deutschland und hat so schon rund 380.000 potentielle Spender in die Datei aufnehmen können.
Auch im Kreis Birkenfeld wird es in diesem Jahr wieder öffentliche Veranstaltungen geben. Eine davon wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler stehen, denn die Stefan-Morsch-Stiftung hat bei dem Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ mitgemacht – und das erfolgreich. Die Stiftung wurde Ende letzten Jahres von über 2000 Bewerbern ausgewählt, um einer der 365 Orte zu sein, die Deutschland und seine Ideen repräsentieren. Dies wird die Stefan-Morsch-Stiftung mit einer Veranstaltung in Birkenfeld im Sommer 2009 tun, bei der sie eine Auszeichnung für ihre Arbeit und das große Engagement erhalten wird.
Doch wer sich für die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung interessiert, muss nicht bis zum nächsten „Tag der offenen Tür“ warten. „Das ganze Jahr über treffen bei uns Gruppen aus ganz Deutschland ein, die unsere Institution kennenlernen wollen“, bestätigt Emil Morsch. „Neben einer Informationsveranstaltung in unserem Sitzungsraum haben die Besucher auch die Gelegenheit sich unsere Einrichtung vor Ort genauer anzuschauen.“ Dazu gehört neben der Zentrale in der Schneewiesenstraße auch das Labor im Dambacherweg. Besonders interessant ist die Möglichkeit, sich eine Stammzellapherese etwas genauer anzusehen und von der zuständigen Ärztin, Dr. Angelika Himmel, erklärt zu bekommen.
Diese Chance haben vor Kurzem auch angehende Erotherapeuten/-innen aus Birkenfeld genutzt. Die rund 20-köpfige Schulklasse der Lehranstalt für Ergotherapie der Elisabeth Stiftung lernte die Stiftung in der rund dreistündigen Führung besser kennen. Einige davon entschieden spontan, sich im Anschluss an den Besuch Blut entnehmen und damit registrieren zu lassen.
Falls auch Sie sich für die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung interessieren, sich genauer informieren möchten oder die Einrichtung mit einer Gruppe besuchen wollen, können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 06782 – 99 33 18 mit Elisabeth Terboven in Verbindung setzen.

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