RPC Zeller Plastik engagiert sich für Leukämiepatienten

Artikel vom 29. November 2017

BetriebsratsvorsitzenderBerthold Trippen (l.) und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Hammes unterstützen den Aufruf von Zeller Plastik (ZP) & Zeller Engineering (ZE) in Zell/Mosel zur Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung.

Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke hat viele Gesichter. Normalerweise arbeiten die rund 500 Mitarbeiter der Zeller Plastik (ZP) & Zeller Engineering (ZE) in Zell/Mosel daran, Verschlusssysteme für Gebrauchsartikel jeder Art und die dafür benötigten Spritzgussformen zu produzieren. Derzeit bewegt sie jedoch ein anderes Projekt: Sie wollen Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke leisten. Deshalb sind am Dienstag, 5. Dezember, alle Kollegen (bis Alter 40 Jahre) dazu aufgerufen, sich als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen.

Zeller Plastik hilft

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Manchmal ist ein berühmter Fußballspieler betroffen, manchmal auch ein Kollege. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen.  In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 30 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet.
ZP-Geschäftsführer Roger Hamers will dem Glück durch diesen Aufruf auf die Sprünge helfen: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen geholfen werden kann.“

Typisierung ist einfach

Eine Typisierung ist ganz einfach: Zunächst sollte man sich über die Stammzellspende informieren. ZP/ZE hat seine Mitarbeiter am Standort in Zell/Mosel über einen Aushang informiert. Am Tag der Typisierung werden in einem Gesundheitsfragebogen die wichtigsten Ausschlusskriterien abgefragt – etwa schwere Vorerkrankungen, starkes Übergewicht und die Zahl der Schwangerschaften. Ist der Fragebogen vollständig ausgefüllt und unterschrieben, wird ein Abstrich der Mundschleimhaut genommen. Diese Probe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Das bedeutet: Die HLA-Werte, das Alter und Geschlecht sowie weitere transplantationsrelevante Werte werden anonym hinterlegt. Gemeinsam mit der Spendernummer werden diese an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt, um für weltweite Suchanfragen von Patienten zur Verfügung zu stehen.

Leukämie bekämpfen

ZE-Geschäftsführer Dr. Peter Stölben: „Wir von ZP & ZE hier in Zell/Mosel sind einer von ca. 200 Standorten der weltweit agierenden RPC-Gruppe. Als international operierendes Unternehmen wollen wir dazu beitragen, dass an Leukämie erkrankte Menschen eine Chance auf Heilung bekommen.“ (dji)

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