Projekttage des Gymnasiums Birkenfeld im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung

Artikel vom 7. Juli 2010

Schüler/innen lernen HLA-Labor kennen

Drei Tage lang drehte sich für 10 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Birkenfeld alles rund ums Thema Leukämie und die damit zusammenhängende HLA-Typisierung. Die Lehrerinnen Monika Dusaux und Kerstin Wolf hatten einen solchen Wokshop in Zusammenarbeit mit dem Labor der Stefan-Morsch-Stiftung bei den Projekttagen des Gymnasiums in der letzten Woche vor den Sommerferien angeboten.

Zur Vorbereitung arbeiteten sich die Schüler/innen mit Hilfe von Referaten ins Thema ein. Vorträge über Leukämie, Knochenmark- und Stammzellspenden oder die DNA standen dabei auf dem Programm, sodass die Grundkenntnisse für die Laborarbeit vorhanden waren. Nach einer kleinen Sicherheitsbelehrung ging’s dann am zweiten Projekttag direkt in die Praxis. Laborleiter Dr. Marco Schäfer und Dr. Wolfgang Peter ließen es sich nicht nehmen, die Projektteilnehmer/innen in ihr Spezialgebiet einzuführen. „Wir haben das Ganze als kleines Spiel gestaltet: Die Jugendlichen sollten anhand ihrer eigenen Mundschleimhautproben nachvollziehen,  wie eine HLA-Typisierung funktioniert bzw. die Suche nach einem passenden Spender für einen Leukämiepatienten abläuft“, erklärt Dr. Schäfer. Dabei durften sie natürlich auch selbst Hand anlegen und die einzelnen Arbeitsschritte selbst ausführen. Monika Dusaux, die die Idee zum Projekt hatte und den Kontakt zur Stiftung herstellte, zeigt sich begeistert: „Ich finde es toll und hätte nicht damit gerechnet, dass wir selbst so viel machen dürfen. So kommen die Schüler mal aus der Schule raus und können sehen, wie das Thema Molekulargenetik in der Praxis angewendet wird. Außerdem bekommen sie einen guten Einblick in die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung.“ Auch die Projektteilnehmer/innen waren am Ende der drei Tage zufrieden. Der 18-jährige Maximilian Rech aus Baumholder schwärmt von einem „einleuchtenden Einblick in die Welt der Leukämie“. Elisa Geiß (17 Jahre) aus Birkenfeld sagt: „Es war sehr informativ und es hat mir sehr gut gefallen. Es hilft einem auch bei der Entscheidung was man später machen will und jetzt kann ich mir persönlich auch vorstellen, mal in einem Labor zu arbeiten.“ Auch die 16-jährige Tiara Jones aus Buhlenberg äußert sich positiv: „Es war sehr interessant und eine große Erfahrung. Ich fand es auch gut, dass uns die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung näher gebracht wurde.“

Im Ganzen also ein erfolgreiches Projekt, das nicht nur den Schüler/innen und Lehrerinnen gut gefallen hat, sondern auch den Verantwortlichen der Stefan-Morsch-Stiftung. So hofft die Stiftung auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

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