Paintballer – im Team gegen Leukämie

Artikel vom 28. September 2018

Paintball-Teams lassen sich typisieren

Paintball ist ein Teamsport. Die Spieler einer Mannschaft müssen sich bedingungslos aufeinander verlassen können. Genauso ist es bei etwas viel Ernsterem: auch der Kampf gegen Leukämie ist Teamarbeit. Leukämiepatienten müssen sich bedingungslos auf ihre Mitstreiter gegen die Krankheit verlassen können, auf die behandelnden Ärzte, das Klinikteam, auf die Menschen, die sich typisieren lassen und bereit sind, Stammzellen zu spenden.

Seit 4 Jahren für Leukämiehilfe

Arne Petry, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Paintball Liga weiß: „Die Patienten sind darauf angewiesen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich zu engagieren.“ Zusammen mit Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, der Stefan-Morsch-Stiftung, setzt sich die DPL seit über 4 Jahren für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke ein, über 500 Spieler und Fans der Deutschen Paintball Liga (DPL) sind schon als potenzielle Lebensretter in der Stefan-Morsch-Stiftung registriert.

Typisierungsaufrufe im Oktober

Jetzt ist es wieder soweit, am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Oktober, von 8 bis 18 Uhr beim DPL-Pokal der Deutschen Paintball Liga, Laubacher Weg 26-28, 35606 Solms und am 13. und 14. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr in Altlay kann man Paintball erleben und sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung als Stammzellspender registrieren lassen.

Die Paintballer unterstützen auch finanziell die Hilfe für Leukämie und Tumorkranke. In diesem Jahr konnten bereits sage und schreibe 2100 Euro an die gemeinnützige Stiftung zur Unterstützung ihrer Arbeit übergeben werden. Die Paintballer Olli Nienhaus und Sebastian Scheffler hatten sogar eine Tombola ins Leben gerufen, zahlreiche Preise gesammelt und Lose verkauft. Außerdem wurden bei den Spielen der DPL weitere Spendengelder gesammelt. „Die Vereine der Deutschen Paintball Liga (DPL) wollen nicht nur Menschen für ihren Sport begeistern, sie wollen auch Verantwortung übernehmen.“, sagt Petry.

Jeder kann helfen!

Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung, ist begeistert von so viel Engagement, aber auch von den Vereinen, Mitspielern und Fans der DPL.  „Es sind Ideen und Initiativen wie die Spendenaktion der Deutschen Paintball Liga, die es möglich machen, dass wir die Registrierung junger Stammzellspender kostenlos anbieten können“, freut sich Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung.  Susanne Morsch ist begeistert von der Idee und würdigt die viele Arbeit, die hinter diesem Spendenprojekt steckt: „Die Aktion zeigt: Jeder kann helfen! Der Kampf gegen den Blutkrebs ist Teamarbeit. Jede Unterstützung ist richtig und wichtig.“

Stefan-Morsch-Stiftung

Die gemeinnützige Stefan-Morsch-Stiftung ist mehr als 30 Jahre alt. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet sie Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden heute täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei mit mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Spendengelder, wie die DPL sie gesammelt hat, werden ganz konkret in die Hilfe für Leukämiepatienten investiert: „Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch den Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.“ Neben der Förderung von Forschungsvorhaben, wird das Geld aber vorwiegend bei der Registrierung neuer Stammzellspender eingesetzt. Für die Neuaufnahme eines Spenders entstehen der Stefan-Morsch-Stiftung Kosten in Höhe von mehr als 40 Euro. Morsch: „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs oder einer Tumorerkrankung leiden, eine Chance auf Leben bekommen.“(mf)

 

 

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