Oberstleutnant Artur Jeenaliev schickt Grüße aus Kirgisien

Artikel vom 15. Dezember 2008

Drei Jahre ist es her, dass Oberstleutnant Artur Jeenaliev an Leukämie erkrankte. Im Januar 2006 kam er aus seiner Heimat Kirgisien nach Deutschland.In Garmisch-Partenkirchen wollte er an einem dreimonatigen Lehrgang am „George C. Marshall – European Center für Security Studies“ teilnehmen. Verschiedene Krankheitssymptome veranlassten den Offizier, sich einer Untersuchung im Klinikum Großhadern in München zu unterziehen. Anfang März 2006 dann die schockierende Diagnose: bei Artur Jeenaliev wird akute Leukämie festgestellt. Generalmajor a.D. Horst Schmalfeld vom Marshall-Center nahm sich des Erkrankten an und stellte den Kontakt zur Stefan-Morsch-Stiftung her. Vorstandsvorsitzender Emil Morsch stimmte, nach Absprache mit dem Kuratorium, ohne Zögern der Unterstützung des Patienten, auf finanzieller wie organisatorischer Ebene, zu. Zunächst musste die Stiftung alle internationalen Kontakte spielen lassen. In Kirgisien wurden Blutentnahmen durchgeführt, die dann in Birkenfeld auf ihre genetischen Merkmale untersucht wurden. Die Schwester des Patienten, Auora Jeenaliev, stellte sich als einzige mögliche Spenderin heraus. So musste sie schnellstens zur Stammzellentnahme nach Birkenfeld gebracht werden. In der Stefan-Morsch-Station am Campus Benjamin Franklin der Charité in Berlin wurde dann die Transplantation vorgenommen. Doch erst 2008, nach einer zweiten Transplantation und einem längeren Aufenthalt in Berlin, der durch intensive Nachbetreuung den Erfolg der Transplantation sichern sollte, konnte der heute 37-Jährige in seine Heimat Kirgisien zurückkehren. Der Stefan-Morsch-Stiftung ließ er nun ein Foto zukommen, das ihn mit seinem Gepäck aus Deutschland bei der Ankunft in Kirgisien zeigt.
Die Stefan-Morsch-Stiftung wünscht Herrn Jeenaliev alles Gute für die Zukunft und bedankt sich bei allen Beteiligten, besonders bei Herrn Dr. Schmalfeld, für die Unterstützung.

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