Matchball für’s Leben – Typisierung beim Tennisturnier

Artikel vom 31. Juli 2018

Mit diesem Plakat wirbt der TC Rheinbrohl für die Typisierungsaktion.

Für alle Tennisbegeisterten in der Region Mittelrhein ist es ein beliebter Termin im Turnierkalender: der „Römerwallcup“ in Rheinbrohl.  Bereits zum 8. Mal veranstaltet der TC Rheinbrohl e.V. das LK Turnier, in diesem Jahr vom 26. bis 29. Juli und vom 3. bis zum 5. August.

Auch in diesem Jahr ist, am Samstag, 4. August, die Stefan-Morsch-Stiftung dabei, informiert über ihre Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke und bietet, von 11 bis 17 Uhr, auf der Anlage des TC Rheinbrohl, Pfarrer-Volk-Str. 44, in Rheinbrohl, allen gesunden jungen Erwachsenen bis 40 Jahre die Möglichkeit, sich kostenlos als Stammzellspender typisieren zu lassen. Zu der Typisierung sind alle herzlich eingeladen.

Mit jedem registrierten steigt die Chance, Leben zu retten

Andreas Rosbach vom TC Rheinbrohl, der selbst schon als Stammzellspender ein Leben retten konnte und sich seit Jahren zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung im Kampf gegen Leukämie engagiert, weiß: „Mit jedem neu registrierten Spender steigt die Chance, einem an Leukämie erkrankten Menschen das Leben zu retten.“

Lebensretter gesucht

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit fast 32 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet.

Die Typisierung ist ganz einfach

Nach der Aufklärung füllt der Spender einen Fragebogen zum Gesundheitszustand aus und unterschreibt die Einwilligung. Dann nehmen Mitarbeiter der Stiftung eine Speichelprobe. Im hauseigenen Labor werden daraus die Gewebemerkmale bestimmt. Gemeinsam mit der Spendernummer, Geschlecht und Geburtsdatum werden die Gewebemerkmale pseudonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) geleitet, wo sie für Suchanfragen aus aller Welt zur Verfügung stehen. Sollten die Merkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, wird der Spender von der Spenderdatei, bei der er registriert ist, kontaktiert.

Typisieren lassen kann sich grundsätzlich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren. Informationen über Ausschlussgründe lassen sich auf der Internetseite www.stefan-morsch-stiftung.de nachlesen. Die Typisierung ist kostenlos, jedoch werden Spenden zur Finanzierung gerne entgegengenommen – da jede Spenderregistrierung mindestens 40 Euro kostet.

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