Lack, Leder und Leben retten

Artikel vom 14. Mai 2019

Typisierung bei der Motorradausstellung von Möbel Martin.

Schwarzes Leder, blitzendes Chrom und knatternde Motoren – bei Möbel Martin in Kaiserslautern können Motorradfreunde in Frühlingsgefühle eintauchen. Am Freitag, 21. und Samstag, 22. Juni plant das Möbelhaus im Pre Park eine Motorradausstellung, die freitags auch ein Etappenziel der ADAC Rallye Trifels Historic sein wird. Auch Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, die Stefan-Morsch-Stiftung, ist vor Ort.

Lebensretter auf der Motorradausstellung werden

BMW, Harley-Davidson, Kawasaki, Ducati, Indian – für jeden Geschmack gibt es das passende Modell zu sehen, egal ob Neueinsteiger, Adrenalinjäger, Genussfahrer. Über Grundsätzliches zum Motorradführerschein oder Wiedereinstieg erfährt man mehr. Auch über Tuning kann man sich auf dem Gelände des Möbelhauses informieren.

Die Mitarbeiter der Filiale und die Stefan-Morsch-Stiftung möchten die Besuchern gleichzeitig über Leukämiehilfe aufklären. Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Um Lebenschancen für Blutkrebskranke zu sichern, kann man sich als möglicher Stammzellspender bei der Stiftung typisieren lassen.

Typisierung ist der erste Schritt zum Lebensretter

Eine Typisierung ist ganz einfach: Man füllt die Einwilligung aus, in der neben Kontaktdaten auch die wichtigsten Ausschlusskriterien abgefragt werden – etwa schwere Vorerkrankungen, starkes Übergewicht und die Zahl der Schwangerschaften. Dann gibt man eine Speichelprobe ab. Diese Probe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Das bedeutet: Die HLA-Werte, das Alter und Geschlecht sowie weitere transplantationsrelevante Werte werden pseudonymisiert hinterlegt. Gemeinsam mit der Spendernummer werden diese an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt, um für weltweite Suchanfragen von Patienten zur Verfügung zu stehen.(az)

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