Kurt Beck ins Kuratorium der Stefan-Morsch-Stiftung gewählt

Artikel vom 29. Juni 2013

Der 64-Jährige ehemalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands 

Kurt Beck, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, ist neugewähltes Mitglied des Kuratoriums der Stefan-Morsch-Stiftung. Der 64 Jährige wurde vom bislang neunköpfigen Kontrollgremium der ältesten Stammzellspenderdatei Deutschlands einstimmig in das Aufsichtsgremium der gemeinnützigen Organisation gewählt. Emil Morsch, Gründer und Vorstandsvorsitzender der bundesweit tätigen Stiftung, freut sich einen langjährigen Begleiter seiner Arbeit nun  fest an der Seite der Stiftung zu haben: „Kurt Beck gehört zu den Menschen, die immer da waren, wenn die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke sie gebraucht hat. Er wird das Kuratorium durch seine Erfahrung, seine Kompetenz und seine Tatkraft bereichern.“

Kurt Beck über seine Wahl: „Niemand kann die Zahl der Menschenleben nennen, die durch die Arbeit der Stefan-Morsch-Stiftung gerettet worden sind. Es sind wohl Tausende. Die Stiftung hat in Deutschland in den 80er Jahren mit dem Aufbau einer Datei und eines Netzwerkes eine Bewegung in Gang gesetzt, die heute jeden Tag dazu führt, dass weltweit Leukämiekranke eine Chance auf Heilung bekommen. Ich freue mich, die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke unterstützen zu können.“

Dem Kuratorium der Stiftung gehören nun neben Kurt Beck auch Nadine Schön, CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Saarland, Nicole Seibert, Deutsche Sängerin und Gewinnerin des Grand Prix Eurovision de la Chanson 1982, Hiltrud Morsch, Mitbegründerin der Stiftung und Trägerin des rheinland-pfälzischen Verdienstordens an. Ebenfalls im Kuratorium sind Joachim Mertes, Präsident der rheinland-pfälzischen Landtags, Professor Dr. Heiner Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen in Bonn, Professor Dr. Michael Eulenstein, Gründungsprofessor des Umwelt-Campus Birkenfeld, der Unternehmer Klaus-Dieter Stratenhoff, Axel Redmer, Landrat a.D und ehemaliges Mitglied im Landtag von Rheinland-Pfalz an. Den Vorsitz des Kuratoriums hat Hans-Jürgen Noss, Innenpolitischer Sprecher SPD-Landtagsfraktion.

Noss begrüßt Becks Wahl ins Kuratorium: „Kurt Beck ist ein Mensch, der über eine sehr  große Sozialkompetenz verfügt, der die Sorgen und Nöte der sogenannten „kleinen Leute“ versteht und sich immer für die Armen und Kranken in unserer Gesellschaft einsetzt. Er stellt für die Stefan-Morsch-Stiftung mit ihren vielfältigen Aufgaben eine echte Bereicherung dar. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“ 

Unter dem  Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld seit mehr als 25 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.  Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Daher sind nahezu täglich Teams der Stiftung in ganz Deutschland unterwegs, um bei „Typisierungsaktionen“  über das Thema Stammzellspende zu informieren. Seit mehr als 25 Jahren plädieren Emil und Hiltrud Morsch, Gründer der Stiftung  auch für eine verbesserte Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen. Ihr Sohn, der 16 jährige Stefan Morsch aus Birkenfeld erkrankte Anfang der achtziger Jahre an Leukämie. Als erster Europäer wurde ihm 1984 fremdes Knochenmark übertragen. Der Junge überlebte jedoch die Nachsorge nicht. Das ist der Grund, warum die Stiftung nicht nur immer wieder für die Registrierung als Stammzellspender wirbt, sondern auch Patienten ihre Hilfe anbietet. Aus eigener Erfahrung weiß Emil Morsch, welche Komplikationen bei der Therapie auftreten können, aber auch mit welchen finanziellen und psychischen Folgen die Patienten und deren Angehörige zu kämpfen haben. „Deshalb sind wir als Stammzellspender-Datei für die Patienten da – in jeder Frage.“

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