Kooperation beim betrieblichen Gesundheitsmanagement

Artikel vom 8. Februar 2016

Corporate Health Netzwerk

Was kann Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Sachen Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke leisten? Diese Frage hat das Corporate Health Network anlässlich des Aktionsmonats „Unternehmen stark gegen Krebs“ zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung aufgegriffen: Auf der Internet-Seite www.corporate-health-netzwerk.de wird es während des Aktionsmonats mit Hilfe namhafter Partner, wie zum Beispiel des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Felix Burda Stiftung, dem Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte, Praxisbeispiele rund um das Thema Krebs – von der Prävention bis hin zum Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement – geben.. Auch die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft unterstützt das Projekt.

Welchen Part hat die Stefan-Morsch-Stiftung in diesem Verbund? Die gemeinnützige Stiftung leistet einen Teil ihrer Aufklärungsarbeit zum Thema Leukämie und Stammzellspende direkt in Unternehmen. So haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder zusammen mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern verschiedener Konzerne wie etwa der Sparkassen, der Firma Papier Mettler in Morbach oder der Firma J.W. Ostendorf in Coesfeld dazu aufgerufen, sich typisieren zu lassen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das soziale Engagement der Firmen hat dazu geführt, dass sich stets ein hoher Anteil der Mitarbeiter für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke einsetzt, sich typisieren lässt oder Benefizaktionen initiiert.

Dabei ist nicht die Größe des Kooperationspartners entscheidend, sondern der Wille zu helfen. Die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen bzw. dem eigenen Verband und das soziale Engagement der Führungsspitze haben dazu geführt, dass dieses Engagement Leben rettet. Flankiert von einer finanziellen Unterstützung konnte so schon vielfach geholfen und auf diese weitestgehend unbeachtete Form der Lebendspende aufmerksam gemacht werden. Unsere Arbeit als gemeinnützige Stiftung lebt davon, dass wir Unterstützer und Multiplikatoren im Kampf gegen die Leukämie gewinnen – Entscheidungsträger, die sich die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu eigen machen. Denn eine Typisierung ist JW Ostendorfein Projekt, das nachhaltig wirkt. Eine solche Hilfsaktion kann nach Wochen, Monaten, Jahren, aber auch noch Jahrzehnte später Leben retten. Es wirkt aber auch in das Unternehmen hinein. Denn es stärkt den Teamgeist eines Unternehmens, da sich die Mitarbeiter über ihr eigenes Arbeitsfeld hinaus engagieren. Es erhöht das Gefühl, in einem und für ein Haus zu arbeiten, das seine Verantwortung über das eigene Produkt hinaus für Menschen innerhalb und außerhalb des Hauses wahrnimmt.

Beispiel dafür ist der Farbenhersteller J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG (JWO) , der im Dezember 2015 zum dritten Mal in Folge von Handelsblatt, dem TÜV SÜD und der Unternehmensberatung EuPD RSM mit dem Exzellenz-Zertifikat des „Corporate Health Awards“ in Bonn ausgezeichnet wurde.

Mehr Informationen und mehr Beispiele finden Sie im Bereich „Jeder kann helfen“

 

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