Kick gegen Krebs: Spielerinnen ließen sich typisieren

Artikel vom 7. Januar 2019

Sarah Lentes und Anne Gräßer - Daumen hoch für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Sarah Lentes und Anne Gräßer sind echte Teamplayer. Nicht nur weil sie bei der Frauenfußballmannschaft der SG Peterberg auf dem Platz stehen. Am vergangenen Wochenende folgten sie dem Aufruf des FC Brücken, sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung als Stammzellspenderinnen registrieren zu lassen.

Pascal Herrmann, Spieler und Trainer beim FC Brücken, hatte bereits zum zweiten Mal alle teilnehmenden Mannschaften des Hallenfußballturniers der Frauen in Birkenfeld zur Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke aufgerufen.

FC Brücken gegen Blutkrebs

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde, junge Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen mit Blutkrebs geholfen werden kann“, weiß Herrmann. Bereits 2017 ließen sich beim Frauenfußball-Turnier, das der FC Brücken ausrichtet, mehr als 50 Menschen als Spender registrieren.

Jetzt waren neun neue Mannschaften dabei und Herrmann hoffte, dass noch einmal neue potenzielle Spenderinnen und Spender sich registrieren lassen. Die Rechnung ging auf – wie man den beiden Spielerinnen der SG Peterberg sieht. (dji)

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