K & U backt große Brötchen im Kampf gegen Blutkrebs

Artikel vom 1. September 2017

Corinna Krefft-Ebner überbrachte den Spendenscheck der K & U Bäckerei GmbH für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.

Verantwortung für das „täglich Brot“ ist das Handwerk der K & U Bäckerei GmbH in Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald), die mehr als 800 Filialen in Baden-Württemberg und mit ihrer Tochter, dem Bäckerhaus Ecker, auch im  Saarland und in Rheinland-Pfalz betreibt. Dass man mit Menschen in Not das Brot teilt, gehört zur Unternehmenskultur des  Betriebs. 2000 Euro spendeten das Haus und die Mitarbeiter nun der Stefan-Morsch-Stiftung, der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.

Bruno Zimmer vom Vorstand der gemeinnützigen Stiftung ist begeistert vom Engagement der Bäckerhaus Ecker Mitarbeiter: „Hilfe für Leukämiekranke ist eine Investition ins Leben! Danke!“ Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung, sind derzeit mehr als 30 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet.

Typisierungsaufrufe für kleine Patienten

Die kleine Lena aus Schmelz im Saarland war genauso eine Patientin. Das Mädchen brauchte dringend einen Stammzellspender. Der Aufruf ging durch die regionale Presse und verbreitete sich auch über die sozialen Medien wie ein Lauffeuer. So wurde auch eine Filialleitung des Bäckerhaus Ecker, einer Tochter des K&U Bäckerei darauf aufmerksam. Man leitete den Vorschlag, die Aktion durch eine Geldspende zu unterstützen, ans Mutterhaus weiter und fand dort offene Ohren.

Helfen helfen

Corinna Krefft-Ebner, die das Corporate Social Responsibility-Projekt „Helfen helfen!“ der Bäckerei betreut, besuchte die Stefan-Morsch-Stiftung, die die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands vor mehr als 30 Jahren gegründet hat.  „Letztendlich haben unsere Kunden dieses Geld gespendet“, erklärt sie. „Helfen helfen wurde durch unsere Mitarbeiter ins Leben gerufen, die die Trinkgelder unserer Kunden für einen guten Zweck sammeln und einsetzen.“

Corporate Social Responsibility

Bruno Zimmer dankt für die Geldspende: „Die Stefan-Morsch-Stiftung betreibt mit viel Engagement und Know-how Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Einen Teil unserer Aufklärungsarbeit leisten wir direkt in Unternehmen. So haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder mit großen Konzernen wie etwa auch der Post AG dazu aufgerufen sich typisieren zu lassen.“ Er erklärt: „Dabei ist nicht die Größe des Kooperationspartners entscheidend, sondern der Wille zu helfen. Flankiert von einer finanziellen Unterstützung wie sie jetzt das Bäckerhaus Ecker geleistet hat, konnte schon vielfach geholfen werden. Unsere Arbeit als gemeinnützige Stiftung lebt davon, dass wir Unterstützer und Multiplikatoren wie das Bäckerhaus Ecker  und deren Mitarbeiter finden. Firmen und Menschen, die sich die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu Eigen machen.“

Kampf gegen Leukämie

Wie setzt die Stiftung Geldspenden ein? Zimmer dazu: „Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch den Patienten nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.“ Neben der Förderung von Forschungsvorhaben, wird das Geld aber vorwiegend bei der Registrierung neuer Stammzellspender eingesetzt. Für die Neuaufnahme eines Spenders entstehen der Stefan-Morsch-Stiftung Kosten in Höhe von mehr als 40 Euro. Zimmer: „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs leiden, eine Chance auf Leben bekommen.“ (dji)

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