J.W. Ostendorf: Aktiv für den guten Zweck

Artikel vom 8. Februar 2016

Bei J.W. Ostendorf in Coesfeld wird vorbildlich betriebliches Gesundheitsmanagement praktiziert. Foto: J.W. Ostendorf

„Gemeinsam gesund und fit“ – dieses Leitmotiv hat sich J.W. Ostendorf (JWO) für sein vielfach ausgezeichnetes betriebliches Gesundheitsmanagement JWOAktiv gegeben. JWO bietet seinen Mitarbeitern im Rahmen des JWOAktiv Programms einen umfassenden Medizincheck sowie verschiedene Sportkurse an, die durch Angebote zur gesunden Ernährung, Gesundheit am Arbeitsplatz oder dem persönlichen Trainingsplan ergänzt werden. Rund die Hälfte der Belegschaft ist heute freiwillig Mitglied. Vor vier Jahren zeigte sich, dass die JWO-Mitarbeiter nicht nur ein starkes Bewusstsein für ihre Gesundheit, sondern auch eine überdurchschnittliche Bereitschaft zur Hilfe für ihre Mitmenschen haben. Ein JWO-Mitarbeiter war an Leukämie erkrankt. Daraufhin entschieden sich Mitarbeiter und das Unternehmen kurzerhand mit der Stefan-Morsch-Stiftung zusammen zu arbeiten. Ziel war eine umfassende Typisierung der Belegschaft, um Spender für Leukämie-Kranke zu finden. Der Erfolg war überwältigend – an einem Nachmittag fanden sich knapp 240 Kollegen in den JWOAktiv-Räumen zur Typisierung ein. „Dass wir hier bei JWO nicht nur auf unsere eigene Gesundheit achten, sondern uns gegenseitig und auch für Menschen außerhalb des Unternehmens solidarisch zeigen, ist ein großer Gewinn für uns alle“, betont Tobias Elis, zuständig für die Leitung des JWOAktiv bei JWO.

„Das ist ein großer Gewinn für uns alle“

Auch für Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung, war die damalige hohe Beteiligung der JWO-Mitarbeiter ungewöhnlich. „Für mich ist die Stiftung eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich daher immer wieder über dieses außergewöhnliche Engagement und wünsche mir, dass die Aktion bei JWO viele Nachahmer findet“, fügt Emil Morsch hinzu. Aus der Typisierungsaktion bei JWO hat sich mehr entwickelt als ursprünglich erwartet: Für den damals erkrankten Kollegen fand sich in der Datenbank ein anonymer Spender. Jetzt ist er bei JWO wieder berufstätig. Andere JWO-Mitarbeiter, die sich typisieren lassen hatten, sind aufgrund einer Merkmalsübereinstimmung zu Spendern geworden. „Wir unterstützen die Stefan-Morsch-Stiftung und den Tag des Retters, weil wir damit unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht werden“, sagt Marianne Ostendorf als Mitglied der Geschäftsleitung. „Wir sehen unser Engagement auch als Ergänzung unseres eigenen Programms JWOAktiv für unsere Mitarbeiter, das wir mit dem Aufbau eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie die Einführung innovativer Trainingsmethoden kontinuierlich verbessern“, fährt Ostendorf fort.

JWO hat für den „Tag des Retters“ 2015 in Coesfeld einen Aufruf in seinem Intranet gestartet, um die Mitarbeiter zu mobilisieren, die noch nicht typisiert sind. Darüber hinaus beteiligt sich JWO mit Sachspenden.

Hier ein Beispiel wie nachhaltig eine solche Typisierungsaktion wirken kann: Stammzellspender Christian Laukamp

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