Ida-Purper-Schüler sind sozial engagiert

Artikel vom 14. September 2017

Nina Lauer (Mitte) und Simone Adami-Römer (rechts) von der Ida-Purper-Schule besuchen die Stefan-Morschg-Stiftung in Birkenfeld. Ein Besuch bei der Vorstandsvorsitzenden Susanne Morsch (l.).

Dass die Ida-Purper-Schule den Namen der Idar-Obersteiner Ehrenbürgerin seit 2010 zurecht trägt, zeigen die Schüler der Schule am Samstag, 23. September, 9 -14 Uhr, beim Tag der offenen Tür. In vielen Projekten will die Schule ihr soziales Engagement nach außen tragen. Immer inspiriert von der Namensgeberin sollen die Projekte zum aktiven und verantwortungs-bewussten Handeln animieren: „Zu gut für die Tonne – Warum werfen wir Lebensmittel weg?“, „Straßenmusik für Straßenkinder – eine musikalische Spendenaktion für Straßenkinder in Nord-Uganda“ oder „Kreatives Gestalten für den guten Zweck“.

Kampf gegen Leukämie

Unter diesem nur scheinbar unscheinbaren Projektnamen verbirgt sich auch eine von langer Hand geplante Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei aus Birkenfeld. Auf Initiative von Simone Röper-Adami, die an der kooperativen Realschule plus im Vollmersbachtal Deutsch und evangelische Religion unterrichtet und mit Hilfe ihrer Kollegin, Nina Lauer, die Sport und Englisch lehrt, sollen nicht nur besondere Deko- und Gebrauchsgegenstände gefertigt werden.  Zugleich soll in der Kooperation mit der gemeinnützigen Stiftung „ein Bewusstsein für Leukämie-und Tumorkranke sowie die Hilfsmöglichkeiten durch die Stammzellspenderdatei geschaffen werden.“ Der Aufruf zu einer möglichen Typisierung als Stammzellspender ist somit ein durchaus gewünschter Nebeneffekt der Aktion.

Stammzellspender werden

Simone Röper-Adami, die selbst als Stammzellspenderin registriert ist, konnte mit ihrer Begeisterung für das Thema ihre Kollegin bereits anstecken. So ließ auch Nina Lauer sich kurzerhand typisieren. „Ich wollte das immer schon mal machen!“, sagte sie nicht nur, weil viele der betroffenen Kinder und Jugendliche sind.

Junge Menschen typisieren

Weil die Zielgruppe dieser Typisierung junge, gesunde Menschen unter 40 Jahren sind, ist die Werbung für die gemeinnützige Stiftung, die seit 1986 mit Sitz in Birkenfeld die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands verwaltet, auch an einer Schule sinnvoll. So kann aus einer zunächst theoretischen Beschäftigung mit dem Thema konkretes Handeln erwachsen – und das kann unter Umständen sogar Leben retten. Gemäß dem Motto der Stefan-Morsch-Stiftung „Hoffen – Helfen – Heilen“ wollen auch die Schülerinnen und Schüler der Ida-Purper-Schule ihren Beitrag dazu leisten.

 

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