Gymnasiasten rufen zur Typisierung in Emsdetten auf

Artikel vom 7. Januar 2020

Typisierung am Gymnasium Martinum in Emsdetten. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Mit einer groß angelegten guten Tat beginnen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Martinum Emsdetten das neue Jahr. Passend zum Leitbild „Verantwortung übernehmen“, für das Namenspatron Bischof Martinus von Tours steht, rufen sie gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung zu einer Typisierungsaktion für Leukämiepatienten auf: am Freitag, 17. Januar, 9.30 bis 16 Uhr, in der Aula des Gymnasiums. Die Infoveranstaltung ist dort für den 16. Januar, 14.45 bis 15.30 Uhr geplant.

Martinum-Schüler setzen Zeichen gegen Leukämie

„Diese Hilfsaktion organisieren die Schüler mittlerweile schon zum dritten Mal. Das ist eine gute Sache, zu der wir auch Menschen von außerhalb der Schule einladen!“, sagt Schulleiterin Anne Jürgens. Sie und Veit Biedermann, der als Lehrer im Orga-Team mitwirkt, sind stolz über das Engagement der Schülerinnen und Schüler. „So wie der Namensgeber unserer Schule seinen Mantel geteilt hat, übernehmen unsere Schüler soziale Verantwortung für Menschen, die Hilfe brauchen.“ Sie wünschen sich, dass möglichst viele Menschen diese Hilfe unterstützen und am 17. Januar nach Emsdetten zum Gymnasium kommen.

Stammzellspende kann Leben retten

Jedes Jahr erkranken mehr als 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Eine Stammzelltransplantation ist die letzte Chance, wenn Chemo und Bestrahlung nicht helfen. Das funktioniert jedoch nur, wenn weltweit in Dateien wie der Stefan-Morsch-Stiftung ein genetisch passender Spender gefunden wird. Am 17. Januar können sich Erwachsene ab 16 bis 40 Jahre (Frauen bis maximal zwei Schwangerschaften) kostenlos als mögliche Lebensretter aufnehmen lassen.

Die Typisierung ist ganz einfach: Man gibt seine Kontaktdaten an und eine Speichelprobe ab. Bei Vorerkrankungen kann man sich hier informieren, ob man sich trotzdem typisieren lassen kann. Genaue Informationen bekommt man auch bei der Infoveranstaltung am 16. Dezember oder unter der gebührenfreien Hotline 0800 – 76 67 724.

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