Gesundheitszentrum Westmünsterland feiert fünften Geburtstag

Artikel vom 14. Mai 2018

Mit einer Speichelprobe kann man sich ganz einfach als potenzieller Stammzellspender registrieren. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Ob Beinbrüche, Rückenschmerzen, ambulante Rehabilitation, medizinische Trainingstherapie oder einfach mehr Bewegung im Alltag – Jens Eckenhoff und sein Team aus Physio-, Sport- und Ergotherapeuten behandeln, betreuen und trainieren seit fünf Jahren Patienten, Sportler und Sportwillige. Während der Jubiläumsfeier am Samstag, 26. Mai, kann sich jeder von 13 bis 17 Uhr im Gesundheitszentrum Westmünsterland, Raesfelder Straße 5-7, in Borken, über die Therapie-, Sport- und Wohlfühlangebote des Zentrums informieren. Und wer sich für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke engagieren möchte, kann sich am Infostand der Stefan-Morsch-Stiftung als potenzieller Stammzellspender typisieren lassen.

Neben dem Leistungsangebot des Gesundheitszentrums kann man von dem 2 Rad Center Bergmann mehr über die neusten E-Bike-Modelle der Frühjahrs- und Sommersaison erfahren. Bei der Laufbandanalyse kann jeder seinen Laufstil von Mitarbeitern von Sport Große Venhaus auswerten lassen, um den idealen Laufschuhe zu finden. Das Sanitätshaus Beermann plant eine kleine Ausstellung rund um Reha- und Orthopädietechnik. Das Praxisteam sorgt für einen Imbiss und Getränke.

„Ich möchte mehr Leuten ins Bewusstsein rufen, wie einfach man als Stammzellspender Leukämiekranken helfen kann.“

Wenn Jens Eckenhoff, Standortleiter des Borkener Gesundheitszentrums, zurückblickt, freut er sich: „Ich bin stolz auf mein Team. Gemeinsam haben wir es geschafft, das Gesundheitszentrum Westmünsterland fest in Borken zu etabliert.“ Er möchte die Gelegenheit nutzen, um über ein Thema aufzuklären, wofür er sich privat engagiert: Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Deswegen hat er die Stammzellspenderdatei aus dem rheinland-pfälzischen Birkenfeld dazu geholt: „Ich möchte mehr Leuten ins Bewusstsein rufen, wie einfach man als Stammzellspender Leukämiekranken helfen kann.“ Seit sechs Jahren ist er bei der Stiftung als möglicher Spender registriert. Er weiß, wenn Chemobehandlung und Bestrahlung nicht helfen, ist für den Patienten die Transplantation gesunder Blutstammzellen die letzte Chance. Das geht nur, wenn sich ein genetisch passender Spender zur Verfügung stellt.

Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland sind in Dateien wie der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Trotzdem wird nicht für jeden Erkrankten ein passender Spender gefunden. Die gemeinnützige Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Menschen über die Leukämiehilfe aufzuklären und für die Typisierung in der Datei zu werben.

„Lasst euch informieren und werdet Lebensretter!“

Eckenhoff erklärt: „Die Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung ist eine sinnvolle Sache und es geht ganz leicht: Man füllt einen Fragebogen zum aktuellen Gesundheitsstand aus, unterschreibt die Einverständniserklärung und gibt eine Speichelprobe ab. Lasst euch informieren und werdet Lebensretter!“

Gesunde Erwachsene bis 40 können sich kostenlos als Stammzellspender typisieren lassen. Mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern ist die Registrierung schon ab 16 Jahren möglich.(az)

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