Geöffnete Fenster im Advent helfen Leben retten

Artikel vom 3. April 2019

Vorstand Bruno Zimmer von der Stefan-Morsch-Stiftung freut sich über die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke, die Anja M. Schneider und Melanie Möger geleistet haben. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Die Osterglocken blühen, da erinnern Melanie Möger und Anja M. Schneider aus Gonzerath im Landkreis Bernkastel-Wittlich an die Vorweihnachtszeit. Damals hatten sie wieder einmal die Adventsfenster des Ortes organisiert, um wie in jedem Jahr Spenden für das Hospiz in Morbach und eine weitere Organisation zu sammeln. 1000 Euro fanden sich letztendlich in der Spendenbox, die bei jedem der Fenster  aufgestellt wurde. 500 Euro überbrachten die beiden Frauen nun der Stefan-Morsch-Stiftung, die sich seit mehr als 30 Jahren dem Thema Leukämie- und Tumorerkrankungen widmet.

Bruno Zimmer, Vorstand der gemeinnützigen Stiftung, ist begeistert von so viel Engagement, aber auch von der Idee in jedem Jahr Fenster des Ortes in der Adventszeit zu schmücken und für den guten Zweck zu einer besinnlichen Stunde einzuladen. Die Stammzellspenderdatei in Birkenfeld ist mehr als 30 Jahre alt.

Geldspenden im Advent

Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden heute täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei mit mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Spendengelder, wie sie Melanie Möger und Anja M. Schneider  jetzt gesammelt haben, werden ganz konkret in die Hilfe für Leukämiepatienten investiert: „Wir helfen bei der Vermittlung von Kliniken oder Ärzten, beraten aber auch Patienten vor und nach der Transplantation. Die Stiftung gibt im Notfall finanzielle Hilfen. So können ungedeckte Kosten des Patienten, die durch eine Leukämie-Erkrankung entstanden sind und zu einer wirtschaftlichen Notlage geführt haben, übernommen werden.“

Forschung wird finanziert

Neben der Förderung von Forschungsvorhaben, wird das Geld aber vorwiegend bei der Registrierung neuer Stammzellspender eingesetzt – wie etwa der Hilfe für Katrin, die auch Anlass für die beiden Gonzeratherinnen war. „Die Geldspenden helfen uns dabei, dass Menschen, die an Blutkrebs oder einer Tumorerkrankung leiden, eine Chance auf Leben bekommen.“ (dji)

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