FWG: Kampf gegen Blutkrebs macht in Trier Schule

Artikel vom 7. Februar 2020

Luca Biehl, Rosalina Dimitrova, Janine Müller und Anestis Tekoutsof haben den Typisierungsaufruf am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier gestartet. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung/Janine Faller

37 neue Chancen das Leben eines Leukämie-Patienten zu retten. Das ist Erfolgsbilanz eines Aufrufes, den Schüler und Lehrer des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Trier gestartet haben. 37 Schülerinnen und Schüler ließen sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, als Stammzellspender registrieren.

FWG-Schüler wollen helfen

Die Schüler haben viele unterschiedliche Fragen: Was passiert bei einer Stammzellspende? Kann ich mich typisieren lassen, wenn ich Asthma habe? In einem Punkt sind sie sich aber einig: Sie wollen helfen! Je nach Leukämieart variieren die Heilungsaussichten. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung den Blutkrebs nicht besiegen können, ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt.

Stammzellspende rettet Leben

In den vergangenen Jahren hat das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium immer wieder solche Aufrufe gestartet. Mit Erfolg! 220 junge Spenderinnen und Spender sind so schon in die Datei der Stefan-Morsch-Stiftung aufgenommen worden. 220 Chancen ein Leben zu retten. Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung, ist begeistert über die Trierer Schüler: „Ohne Menschen wie sie, wäre Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke nicht möglich! Danke!“ (dji)

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