Black Bulls-Handballer suchen Lebensretter

Artikel vom 19. Juli 2019

Beim Klos Automobile Handball Cup wird zur Hilfe für Leukämie-Patienten bei der Stefan-Morsch-Stiftung aufgerufen.

Zum 8. Mal organisieren die Handballer der Black Bulls aus Alsweiler (Kreis St. Wendel) den Klos Automobile Handballcup, in der Sporthalle, Gartenstraße 1. Neben sehenswertem Handball bietet der Verein auch immer wieder Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke an: Viele Vereinsmitglieder und Zuschauer haben sich schon als Stammzellspender registrieren lassen und finanziell wurde die Stefan-Morsch-Stiftung auch unterstützt. Das will man jetzt wiederholen: Samstag, 27. Juli, ab 10 Uhr startet das Turnier.

Zwei Stammzellspender

Katja Puhl ist 34 Jahre alt und steht mit ihrer kleinen Tochter am Spielfeldrand, wenn ihr Mann beim SC Alsweiler auf dem Spielfeld steht. Sie ist schon lange als Stammzellspenderin bei der Stiftung registriert. Vor wenigen Wochen hat sie für einen kleinen Jungen in Australien Knochenmark gespendet und ihm so die letzte Chance auf Heilung gegeben. „Er hat die Transplantation gut überstanden“, weiß sie mittlerweile. 2012 hatte sie sich einfach registriert, ohne groß darüber nachzudenken. Nach ihrer Spende für ein Kleinkind nimmt sie ihre Typisierung anders war. „Es kann jeden treffen. Wenn man selbst an Leukämie erkrankt und einen Spender braucht, hofft man, dass es einen passenden Spender gibt, der zur Spende bereit ist.“

Hilfe für Leukämiekranke

Wer zwischen 16 und 40 Jahre alt ist, kann sich während des Cups am Infostand der Stefan-Morsch-Stiftung zwischen 14 und 19 Uhr in wenigen Minuten als Stammzellspender registrieren. Doch es gibt Ausschlusskriterien für die Stammzellspende, über die man sich vor der Typisierung informieren sollte – schwere Krankheiten und die Zahl der Schwangerschaften sind unter anderem relevant.

Black Bulls Alsweiler helfen

„Typisierung“ lautet der Fachbegriff für die Aufnahme in die Stammzellspenderdatei: Ist der Gesundheitsfragebogen unterschrieben, wird eine Speichelprobe abgenommen. Daraus werden die Gewebemerkmale des Spenders analysiert. Die Merkmale werden bei der Spenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert und pseudonymisiert an das deutsche Zentralregister des ZKRD übermittelt. So stehen sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung. Katja Puhl ist übrigens nicht die erste Spenderin der Black Bulls. Uwe Hinsberger hat ebenfalls schon  Stammzellen gespendet und die Kooperation der „Schwarzen Bullen“ mit der Stefan-Morsch-Stiftung initiiert. (az)

Mehr Informationen über die Black Bulls Alsweiler – einfach hier klicken

 

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