Berufsschüler machen sich stark für Leukämiekranke

Artikel vom 15. November 2019

Schüler rufen zu lebensrettender Aktion fü Leukämiekranke auf. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

„Deine Spende kann Leben retten“ – die Schüler der ProGenius Schule starten gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, eine Hilfsaktion für Leukämiepatienten. Erwachsene bis 40 Jahre können sich am Donnerstag, 21. November, von 9.30 bis 16 Uhr, als Stammzellspender in der ProGenius Schule in Darmstadt, Haardring 96 registrieren lassen.

Lebenrettendes Schulprojekt

Was als einfache Idee begann wurde schnell zur Herzensangelegenheit für Lea, Smilla, Dennis und Fatih, vier Schüler der ProGenius Schule. Als Leistungsnachweis im Fach Projektmanagement ist es ihre Aufgabe, eine Typisierungsaktion zu organisieren. Lea: „Ich habe mich vorher nie wirklich mit Krankheiten beschäftigt oder mich für sie interessiert, doch nachdem ich erfahren habe, wie viele Menschen jährlich an Leukämie erkranken und wie schwer es ist einen passenden Spender zu finden, hoffe ich, dass wir mit unserem Projekt vielen Menschen helfen können.“ Wenn Chemo- und Bestrahlung nicht gegen den Blutkrebs helfen, ist die Transplantation gesunder Stammzellen für Patienten die einzige Chance auf Leben. Die Stammzellen kommen von einem genetisch passenden Spender. Rund 36 Millionen Menschen sind weltweit registriert, trotzdem wird nicht für jeden Erkrankten ein passender Spender gefunden. Smilla: „Ich hoffe, dass wir durch unsere Aktion viele Leute dazu bringen können zu spenden, da die Krankheit jederzeit jeden treffen kann.“

Typisierung in wenigen Schritten

Die Typisierung ist einfach: man gibt seine Kontaktdaten an, unterschreibt die Einwilligung und gibt dann eine Speichelprobe ab. Die Speichelprobe wird im Labor auf genetische Gewebemerkmale analysiert, die dann weltweit mit denen von Patienten abgeglichen werden. Wenn man als Spender in Frage kommt, meldet sich ein Mitarbeiter der Stiftung. Wer bereits typisiert ist, sollte sich nicht noch einmal typisieren lassen. Bei Vorerkrankungen erfährt man auf der Homepage, ob man sich trotzdem typisieren lassen kann.

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