Auszubildende zu Besuch bei der Stefan-Morsch-Stiftung

Artikel vom 8. Dezember 2008

Über das ganze Jahr verteilt kommen immer wieder etliche Gruppen aus ganz Deutschland nach Birkenfeld, um die Einrichtung der Stefan-Morsch-Stiftung kennen zu lernen.Nun haben auch angehende Ergotherapeuten/-innen aus Birkenfeld das Angebot wahrgenommen und erfuhren während einer rund dreistündigen Führung alles zur Arbeit sowie zur Geschichte der Stiftung. Außerdem hatten sie die Gelegenheit die Räumlichkeiten zu besichtigen.
Zustande kam der Kontakt durch Markus Schons, der nicht nur an der Lehranstalt für Ergotherapie der Elisabeth-Stiftung unterrichtet, sondern ebenso in der ärztlichen Bereitschaftszentrale tätig ist, die ihren Sitz im Gebäude der Stefan-Morsch-Stiftung hat.
Rund 20 Schüler/innen fanden sich so in der Zentrale in der Schneewiesenstraße ein, wo sie vom Gründer und Vorstandsvorsitzenden Emil Morsch in Empfang genommen wurden. Nach einer kurzen Begrüßung übernahm Elisabeth Terboven die Führung der Besuchergruppe. Neben kurzen Erläuterungen zur Aufnahme als potentieller Stammzellspender schloss sie Erzählungen aus persönlichen Erfahrungen ihrer Arbeit in der Stiftung an und zeigte den interessierten jungen Erwachsenen im Sitzungssaal zwei Informationsfilme über die Stiftung, die Bilder von den Einrichtungen und Verfahrensweisen der Stefan-Morsch-Stiftung zeigten. Dabei wurde theoretisch erklärt, was sich die Auszubildenden zum Teil auch noch live anschauen durften. Zum Beispiel die Stammzell-Apherese, welche ambulant im Gebäude durchgeführt wird. Bei diesem speziellen Verfahren werden dem Spender bei einer Dauer von vier bis fünf Stunden Stammzellen aus dem Blut entnommen und gesammelt. Nimmt der Organismus des Patienten die fremden Stammzellen an, kann sein Leben gerettet werden.

Eine weitere Station der Besuchergruppe war das seit 1997 bestehende HLA-Labor (HLA = Human Leukocyte-Antigens). Hier werden die bei Blutabnahmeaktionen gewonnenen Blutproben von potentiellen Spendern untersucht (HLA-Typisierung). Die dort ermittelten Daten werden dann in die SMS-Datei aufgenommen. Dr. Marco Schäfer stellte den Gästen die komplizierten Gerätschaften vor und erklärte deren Funktionsweise.
Emil Morsch freute sich nicht nur über das rege Interesse der Auszubildenden an der Arbeit der Stiftung, sondern auch besonders darüber, dass sich einige spontan bereit erklärten, Blut abnehmen zu lassen, um in die Datei aufgenommen zu werden. Neben den zahlreichen Eindrücken, konnten die Schüler/innen einige Informationsmaterialien mit nach Hause nehmen, um sich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen.
Falls auch Sie Interesse haben, mit einer Gruppe an einer Führung der Stefan-Morsch-Stiftung teilzunehmen, können Sie sich gerne mit Elisabeth Terboven in Verbindung setzen. Telefonnummer: 067 82 – 99 33 18

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