Weitere Indikationen für eine Stammzell­transplantation

Leukämien sind die bekanntesten Krankheiten, in denen allogene Stammzelltransplantionen angewendet werden.  Es gibt aber noch weitere Indikationen: myeloproliferatives und myelodysplastisches Syndrom, Non-Hodgkin-Lymphom, Lymphogranulomatose, Myelom, oder die aplastischen Anämie.

Eine Stammzelltransplantation ist jedoch trotz aller medizinischen Fortschritte eine risikoreiche Therapie. Für den Patienten ist diese Therapie extrem belastend. Deshalb wird eine Stammzelltransplantation nur dann in Erwägung gezogen, wenn die Wahrscheinlichkeit, an der Krankheit zu sterben, größer ist als die Risiken einer Transplantation.

Es gibt jedoch auch Transplantationen bei nicht unmittelbar tödlichen Erkrankungen (etwa bei nichtbösartigen angeborenen oder erworbenen Blutkrankheiten). Dann wird aber nur transplantiert, wenn ohne diese Behandlung das Leiden lebensbedrohliche Folgen hat.

Stammzellspende