Soest – Hilfe für Halina

Datum/Zeit
05.05.2019 13:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Hotel, Dasselwall 5, 59494 Soest

Wenn es um Rückenschmerzen geht, macht Halina H. so schnell niemand etwas vor: Die Soesterin ist Osteopathin mit einer eigenen Praxis im Norden der Stadt, Patienten vertrauen ihr, viele schon seit Jahrzehnten. Als ihr selber dann aber der Rücken Probleme bereitete die immer schlimmer wurden, dauerte es mehrere Monate, bis sie die Symptome so ernst nahm, dass sie sich intensiv untersuchen ließ. Die Diagnose war ein Schock: Leukämie! Jetzt kämpft sie um ihr Leben, und bekommt dabei viel Unterstützung: Eine große Typisierungsaktion soll dabei helfen, einen passenden Stammzellenspender zu finden – und damit die Aussicht auf Heilung.

Lebensfreude und Kraft

Die schwere Krankheit, die Mitte Januar erkannt wurde, hat die 58-Jährige gezeichnet, gebrochen hat sie sie nicht. Im Gegenteil: Zwei Chemotherapien mit Belastungen, die für gesunde Menschen kaum vorstellbar sind, hat sie ertragen, weitere wird sie noch ertragen müssen. „Ich habe keine Angst vor dem Tod“, versichert sie – und strahlt doch auch so viel Lebensfreude und Kraft aus, kämpft mutig und optimistisch gegen die Krankheit in ihrem Körper.

Kampf gegen Leukämie

Völlig überwältigt ist sie von der großen Anteilnahme, die sie von vielen Menschen aus ihrem professionellen und privaten Umfeld bekommt. Einer von ihnen ist Tim Neumann, langjähriger Nachbar von Halina Hengsbach und einer, der sofort anbot, nicht nur moralisch beizustehen, sondern auch ganz praktisch zu helfen. Nicht zuletzt seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass am 5. Mai von 13 bis 17 Uhr im Hotel Susato eine große Typisierungsaktion stattfinden wird, die wie in anderen Fällen in der Vergangenheit von der Stefan-Morsch-Stiftung durchgeführt wird.

Stammzellspende rettet Leben

„Ich habe mich schon vor langer Zeit typisieren lassen. Da konnte ich natürlich noch nicht wissen, dass ich irgendwann einmal selber auf einen Stammzellenspender angewiesen sein würde“, setzt Halina große Hoffnung auf die Aktion. Und natürlich wünscht sie sich, dass möglichst viele kommen werden, um eine Speichelprobe abzugeben – die Datenbank von potenziellen Spendern muss stetig wachsen, um so vielen Erkrankten wie möglich eine Transplantation und Hoffnung auf Heilung Hoffnung zu ermöglichen. (Soester Anzeiger, Redakteur: Achim Kienbaum)

Jede Hilfe ist richtig und wichtig

Für die Neuaufnahme eines Spenders entstehen der Stefan-Morsch-Stiftung Kosten in Höhe von 40 Euro. Wer also aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage ist, sich typisieren zu lassen, kann trotzdem helfen, die Registrierung geeigneter Spender durch Geldspenden zu finanzieren. Damit sich möglichst viele junge Menschen typisieren lassen, bietet die Stefan-Morsch-Stiftung die Aufnahme in die Datei für alle gesunden Erwachsenen bis 40 Jahre kostenlos an. Das wird über Spendengelder finanziert.

Spendenkonto: Kreissparkasse Birkenfeld: IBAN: DE76 5625 0030 0000 2222 24 SWIFT‐BIC: BILADE55XXX

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