Niederwörresbach (Kreis Birkenfeld)

Datum/Zeit
16.03.2019 11:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Landesleistungszentrum, Mühlenweg 4, Niederwörresbach

Für kleine und große Handballfans wird der Spieltag der HSG Obere Nahe am Samstag, 16. März, ein Fest. Von morgens bis abends kann man bei Spielen des Miniturniers, der Jugendmannschaften, der Herren und Damen im Niederwörresbacher Landesleistungszentrum mitfiebern. Wo so viele Menschen zusammenkommen, möchten die Sportler der Oberen Nahe auch was Gutes für Leukämie- und Tumorkranke tun. Deshalb rufen sie dazu auf, dass sich Zuschauer und Spieler bis 40 Jahre, von 11 bis 17 Uhr, als mögliche Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Und wer nicht kann oder möchte, kann trotzdem die Leukämiehilfe unterstützen, indem er Essen oder Getränke kauft.

Lebenschancen für Leukämiekranke gesucht

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit mehr als 34 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Trainerin Natalie Heinrich kennt die Birkenfelder Datei und hat schon einmal einen Typisierungsaufruf mit ihr gestartet: „Ich habe die Stiftung immer im Hinterkopf. Jetzt wurde es Zeit für eine weitere Aktion. Ich hoffe, dass viel kommen und sich registrieren. Denn jeder einzelne ist eine Lebenschance für einen todkranken Menschen.“

Stammzellspender für Patienten weltweit

Die Trainerin erklärt, wie einfach man möglicher Lebensretter werden kann: „Man füllt die Einwilligung aus und gibt eine Speichelprobe ab. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich schon ab 16 Jahren typisieren.“ Die Speichelprobe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Kommt man als Spender für einen Lekämiepatienten irgendwo auf der Welt in Frage, nehmen Mitarbeiter der Datei den Kontakt auf. (az)

Auf der Homepage (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich vorab über die Ausschlusskriterien, zu denen starkes Übergewicht oder schwere Vorerkrankungen gehören, informieren. Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 76 67 724 kann man sich direkt bei den Mitarbeitern der Stiftung informieren. Auch Spendengelder sind willkommen. Spendenkonto: Kreissparkasse Birkenfeld, IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90, BIC: BILADE55XXX

Handballerisch steht an diesem Tag folgendes auf dem Programm:

10 Uhr: Miniturnier

13:30 Uhr: weibliche B-Jugend gegen HSG Kastellaun/Simmern

15:30 Uhr: Landesliga Männer gegen DJK/MJC Trier II

17:30 Uhr: Bezirksliga Frauen gegen HSG Wittlich III

19:30 Uhr: Verbandsliga Männer gegen HSG Wittlich

Der Überschuss aus Getränke- und Speisenverkauf spendet der Verein zugunsten der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.

Ich bin bereits typisiert. Soll ich nochmal?

Wer bereits typisiert ist, sollte sich nicht noch einmal registrieren lassen. Egal, wo er registriert ist, die Daten aller Stammzellspenderdateien stehen pseudonymisiert über das deutsche Zentralregister des ZKRD für weltweite Suchanfragen zur Verfügung. Wer mehrfach registriert ist, würde als Mehrfach-Treffer erscheinen und so zunächst den Eindruck erwecken, es gäbe mehrere Spender zur Auswahl. Letztendlich wäre das eine trügerische Hoffnung. Wer schon typisiert ist, sollte jedoch überlegen, ob die Spenderdatei noch die aktuellen Kontaktdaten hat.

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