Fortbildungsveranstaltung der Bundeswehr bei SMS
29.07.2010

Soldat/innen des Sanitätsdienstes besuchten die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld.




Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung besuchte ein Team des Sanitätsdienstes der Bundeswehr die Stefan-Morsch-Stiftung. Der Termin lag günstig, denn in der Idar-Obersteiner Klotzberg-Kaserne führte der Sanitätsdienst gerade eine Blutspende durch, sodass der Weg zur Stiftung nicht allzu weit war. In den Einrichtungen der Stiftung hatten die Soldaten und Soldatinnen die Gelegenheit sich mit dem Thema Stammzell- und Knochenmarkspende zu beschäftigen. Eine Besichtigung des HLA-Typisierungslabors sowie der Apherese-Station wurde angeboten.


Die Verbindung zwischen Bundeswehr und Stefan-Morsch-Stiftung besteht schon seit Jahren. Seit 2009 hat sich das Verhältnis jedoch intensiviert, denn der Sanitätsdienst unterstützt die Stiftung bei ihrer Suche nach potentiellen Lebensrettern nun regelmäßig: Mitarbeiter der Stiftung sind in ganz Deutschland bei Blutspende- und Blutgruppenbestimmungsterminen der Bundeswehr in den Kasernen vor Ort, klären dort über ihre Arbeit auf und bieten den Soldaten und Soldatinnen die Möglichkeit, sich als potentielle Lebensretter in der Spenderdatei der Stiftung registrieren zu lassen. Allein im Jahr 2009 konnten so rund 5000 neue Stammzell- und Knochenmarkspender gewonnen werden.


In Birkenfeld mit vor Ort war auch Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen. Die leitende Ärztin hatte sich stark für eine Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung eingesetzt. Begeistert waren die Fortbildungsteilnehmer vom Doppeldeckerbus „Road-Star“, mit dem die Stiftung in ganz Deutschland zwecks Typisierungsaktionen unterwegs ist. Hauptfeldwebel Sascha Lenz, der in der Birkenfelder Apherese-Station schon Stammzellen gespendet hat, drehte mit dem Oldtimer eine Runde über das Gelände und bot sich künftig als Fahrer an. Gut zu wissen, denn der „Road-Star“ geht schon bald wieder auf Tour – das Bundeswehrkrankenhaus in Berlin ist dabei nur eine Station.

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