Bei der Spende von Stammzellen aus peripherem Blut handelt es sich nicht um eine Operation; es ist also auch keine Vollnarkose notwendig. Stattdessen muss der Spender medikamentös vorbehandelt werden. Als Nebenwirkungen dieser Behandlung mit dem natürlichen Wachstumsfaktor G-CSF können Symptome wie Knochen-, Muskel-, oder Kopfschmerzen auftreten. Diese Beschwerden können jedoch mit Schmerzmitteln gelindert werden und klingen nach Ende der Spende wieder ab. Langzeiteffekte des natürlichen Wachstumsfaktor G-CSF sind seit Beginn des Einsatzes im Jahre 1989 nicht bekannt geworden.
Bei der Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm wird ein operativer Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt. Jede Vollnarkose birgt ein gewisses Risiko. Bei gesunden Spendern ist die Gefahr ernster Komplikationen jedoch sehr gering. Es können sich an der Entnahmestelle Blutergüsse bilden und noch einige Tage Schmerzen auftreten. Manche Spender reagieren auf die Vollnarkose mit Übelkeit. Wie bei jeder anderen kleinen Wunde auch besteht ein Infektionsrisiko.
In seltenen Fällen können bei der Behandlung mit G-CSF und bei der Entnahme von Knochenmark oder peripherem Blut allergische Reaktionen auftreten.
Auf jeden Fall erfolgen vor der Spende eine ausführliche Aufklärung sowie eine eingehende Untersuchung des Spenders um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen.
und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Jeder Spender sollte sich jedoch schon vor der Aufnahme in die Datei eingehende Gedanken machen, ob er sich letztendlich als Spender zur Verfügung stellen möchte. Sobald die vorbereitende Phase zur Transplantation für den Patienten beginnt, kann der Patient ohne die "neuen", gesunden Stammzellen des Spenders nicht überleben. Ein Rücktritt zu diesem Zeitpunkt hätte fatale Folgen.





