Das HLA-Labor der Stefan-Morsch-Stiftung unter der Leitung von Frau Dr. Himmel und Dr. Schäfer wurde im Jahr 1997 errichtet. Mit 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem hohen Grad an Automatisierung werden derzeit etwa 30.000 - 40.000 Typisierungsaufträge pro Jahr bearbeitet. Im HLA-Labor der Stefan-Morsch-Stiftung sind die gängigen Methoden zur molekularbiologischen HLA-Typisierung etabliert. Die Qualitätsstandards im Labor werden regelmäßig durch Teilnahme an verschiedenen internationalen und nationalen Ringversuchen sowie durch Inspektionen durch die internationalen Fachgesellschaften kontrolliert und durch Ausstellung von Zertifikaten bescheinigt.
HLA-Typisierung der transplantationsrelevanten Genorte HLA-A, HLA-B, HLA-Cw, HLA-DRB1, HLA-DRB3/4/5 und HLA-DQB1 zur Aufnahme von freiwilligen Stammzellspendern in die Datei und im Rahmen der Spendersuche allogener Stammzellspender.
Die Typisierung weiterer Loci ist auf Anfrage möglich.
Auflösung: Typisierungen können in niedriger (2-digit), mittlerer oder auch hoher Auflösung (4-digit) durchgeführt werden.
Etablierte Methoden: Molekularbiologische DNA-Typisierung über Hypridisierung mit Sonden (SSO-Methode), über Einsatz verschiedener PCR-Primer (SSP-Methode) oder über Sequenzierung (SBT-Methode).
Durch Einsatz verschiedener Labor-Automaten ist die Bearbeitung größerer Probenmengen möglich.
HLA-Typisierung zum Nachweis/Ausschluss einzelner HLA-Antigene oder HLA-Allele im Zusammenhang mit Krankheitsassoziationen (z.B. HLA-B27-Nachweis bei Verdacht auf Morbus Bechterew oder HLA-DQB1*0602-Nachweis bei Verdacht auf Narkolepsie) oder im Zusammenhang mit pharmakogenetischen Fragestellungen (HLA-B*5701-Nachweis vor Einsatz von Abacavir in der HIV-Therapie).
Auftragssequenzierung verschiedener Gene auf Anfrage möglich.
Anfragen richten Sie bitte an:
HLA-Labor der Stefan-Morsch-Stiftung
Dambacher Weg 3
55765 Birkenfeld
Tel.: +49-6782 - 993364
Fax: +49-6782 - 993365





